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dictaJet legte sich bei „Wiesbaden engagiert“ ins Zeug

dictaJet bei "Wiesbaden engagiert 2019"

Unsere diesjährige Wiesbaden engagiert-Aktion fand auf einer verwilderten Streuobstwiese statt. Das gesamte Team hat gemeinsam mit NatureFund e. V. in Wiesbaden-Sonnenberg eine Streuobstwiese in Form gebracht. Mit Engagement haben sich alle 23 MitarbeiterInnen in diese nicht nur sinnstiftende, sondern auch äußerst schweißtreibende Arbeit gestürzt.


„Naturefund schützt Obstwiesen“ steht auf dem Banner, mit dem wir auf der Streuobstwiese begrüßt werden. „Streuobstwiesen sind ein besonderer Lebensraum!“, stimmt uns Anja Krzepek, zuständig für die Projektkoordination der Naturschutzprojekte von Naturefund, motivierend auf unseren Einsatz ein.

Mehr als 40.000 Obstbäume wachsen in Wiesbaden. Darunter sind viele alte und seltene Obstsorten. Doch viele Streuobstwiesen werden nicht mehr gepflegt, sie verfallen und die alten Obstsorten verschwinden. Mit ihnen geht auch ein wichtiger Lebensraum verloren, z. B. für die bedrohten Wildbienen. Anja Krzepek sagt: „Naturefund will die alten Obstbäume erhalten und braucht heute eure Unterstützung.“

Besonderer Auftrag für einen Tag

Ursprünglich fand die Aktionswoche bereits im Juni statt. Zu dieser Zeit brüteten die Vögel in der Umgebung, deswegen wurde das Projekt in den Spätsommer verlegt. Unsere Mission ist es also heute, die Obstbäume und die Wiese drumherum wieder auf Vordermann zu bringen. Natürlich alles unter Anleitung des Teams von Naturefund, das uns fachmännisch begleitet. Doch zunächst werden wir vor Ort mit Schutzausrüstung, Werkzeug und Gerätschaften ausgestattet und dann geht es bei strahlendem Sonnenschein ans Werk.

In kleinen Teams nehmen wir die etwa 200 Meter lange und 5 Meter breite Obstwiese in Angriff. Auf der Streuobstwiese wird uns erklärt, welche Äste abgetrennt werden können und wo der Schnitt am besten angesetzt wird. Teilweise sind die Äste sehr dicht gewachsen. Um an die Äste in den Baumkronen zu kommen, muss ab und zu auch mal jemand klettern können. Denn die Sägen sind zwar extra lang und weitreichend, jedoch lassen sich auch damit keine verzweigten Äste umgehen. Also müssen sich die Mutigen unter uns auch mal in die dritte Dimension begeben. 

Beliebt ist auch das „Füttern“ des Häckslers. Dabei werden die von den Bäumen entfernten Äste bis zum Rand der Streuobstwiese geschleppt. Fachlich unterwiesene dictaJet-MitarbeiterInnen werfen den Abschnitt in den Häcksler. Es ist erstaunlich, wie langsam aber kontinuierlich der Holzschnitthaufen hinter der Zerkleinerungsmaschine wächst.

Tierisch viel los auf der Wiese

Nach intensiver Arbeit sind die kleinen und großen Essenspausen wohlverdient. Dafür werden uns heiße und kalte Getränke, ein leckerer veganer Kuchen sowie eine köstliche Gemüsesuppe angeboten. Gegessen – oder auch mal nur entspannt – haben wir dann im Schatten eines Baumes, wobei der ein oder andere auch neue Freunde findet. Denn Bienen gibt es auf den Obstwiesen viele. Und dank des kleinen Hundes, der die Gruppe begleitet, ist auch für diejenigen eine tierische Abwechslung geboten, die kein großer Fan der braun-gelben Insekten sind.

Herzlichen Dank an das engagierte Naturefund-Team!