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Modularisierung

Modularisieren heißt in Bausteine zerlegen

Bei der Modularisierung in der Technischen Dokumentation werden z. B. Handbücher oder Bedienungsanleitungen in einzelne Bausteine zerlegt. Jeder dieser Bausteine (auch Modul genannt) wird so aufgebaut, dass alle wichtigen Informationen zu einem Thema darin enthalten sind. Diese in sich schlüssigen Informationseinheiten können dann an unterschiedlichen Stellen in mehreren Dokumenten nach dem Single-Source-Prinzip wiederverwendet werden.

Ein Beispiel für so ein Informationsmodul ist das Impressum. Es ist in jedem Dokument des Herstellers enthalten und liefert den gleichen Inhalt. Bei der Modularisierung wird das Impressum einmalig erstellt und nach dem Single-Source-Prinzip in jedem Handbuch wiederverwendet.

Das spart Zeit und Geld – insbesondere bei der Übersetzung. Gleichartige Inhalte müssen nur einmalig erstellt (und übersetzt) werden und können an entsprechender Stelle einfach eingesetzt werden. So entsteht das Handbuch aus mehreren aneinander gesetzten Modulen. Auch die Erstellung neuer Dokumente für ähnliche Produkte wird dadurch erheblich beschleunigt. Nicht zuletzt wird auch die Qualität aller Dokumente gesteigert, da sie ein einheitliches Erscheinungsbild sicherstellen und der Wiedererkennungswert für den Leser gesteigert wird.

Fazit

Die Modularisierung zeigt die größten Vorteile, wenn die Dokumente

  • für mehrere Varianten eines Produktes oder ähnliche Produkte erstellt werden.
  • für verschiedene Zielformate im Print- oder Online-Bereich produziert werden.
  • für unterschiedliche Sprachen benötigt werden.